FuckUp Nights Stuttgart – Erfahrene Unternehmer berichten vom Scheitern

Am vergangenen Donnerstag fand die bereits zweite FuckUp Night Stuttgart im Komma Esslingen statt, initiiert vom Gründerstall der Hochschule Esslingen und organisiert von uns, Accelerate Stuttgart.

FuckUp Nights Stuttgart ist ein Veranstaltungsformat bei dem Unternehmer und Gründer von ihren größten beruflichen Misserfolgen und Scheitern sprechen und ihre Erfahrungen mit dem Publikum teilen. So soll denjenigen die Angst vor dem Scheitern genommen werden, die den Sprung ins kalte Wasser noch nicht gewagt haben. Die erste FuckUp Night fand 2012 in Mexiko statt und hat sich seitdem auf der ganzen Welt als Eventformat zum Austausch von Geschichten über’s Scheitern entwickelt.

Im November 2014 hatten sich bereits Tobias Günther (fournova), Michael Aechtler und Albert Pusch auf die Bühne gewagt und ihre Erfahrungen mit dem Scheitern in einem kurzen Talk und anschließender Fragerunde mit dem Publikum von ca. 50 Gästen geteilt.

Am 12. Februar 2015 sprachen nun Ingmar Grosch (Grosch & Link AG), Feliks Eyser (RegioHelden) Thomas Poschen (Mauz & Wauz) vor vollem Haus. Feliks Eyser hatte außerdem noch eine kurzes Gruß-Video von Christian Lindner mit im Gepäck.

Der Grundtenor war dabei bei allen Speakern gleich: Versuchen zu gründen und sich ausprobieren ist das Wichtigste, wenn man sein eigenes Ding machen und irgendwann Erfolg haben möchte. Aus Fehlern lernt man wichtige Lektionen, die man später wieder abrufen kann. Scheitern ist außerdem nicht das Ende der Welt, sondern man bekommt in schwierigen Situationen normalerweise wichtige Unterstützung von Freunden, Familie und manchmal auch Geschäftspartnern.

FUN Vol 2_Fragerunde

Die ersten Veranstaltungen der FuckUp Night Stuttgart haben erfreulicherweise eine große Resonanz erfahren. Spätestens seit dem Video von Christian Lindner aus dem NRW-Landtag ist die Diskussion über’s Scheitern auch in den medialen Fokus gerückt. Deutschlands Gründer – und die Gesellschaft im allgemeinen – haben diesbezüglich noch viel aufzuholen, vor allem im Vergleich zu den USA, deren Gründer Risiko und mögliches Scheitern oftmals regelrecht zelebrieren. Die FuckUp Nights, die es nach dem Vorreiter Düsseldorf mittlerweile in einigen deutschen Städten gibt, können da einen ersten Anstoß bieten.

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